So lange hat mich der grippale Infekt, den ich ca. einmal pro Jahr kriege, noch nie außer Gefecht gesetzt.

Nur kurz als Lebenszeichen: es scheint, als könnte die gegenwärtige Krise dazu beitragen, dass die Staatssemantik gegenüber der neoliberalen Wirtschaftssemantik wieder die Oberhand gewinnt. Kommentare wie dieser und dieser signalisieren zumindest, dass eine unter der Oberfläche schon lange dominante Grundstimmung nun auch in die Massenmedien aufsteigt. Bleibt die Frage, ob politische Strukturen, die eine solche wünschenswerte Kontrolle der Finanzmärkte ausüben könnten, überhaupt auf globalem Maßstab denkbar sind. Oder sind sie gar nicht nötig, existieren schon? Ärgere mich erneut, dass ich von wirtschaftlichen Zusammenhängen so gut wie nichts verstehe.