Relevanzen

Der Onezblog bemisst den Einfluss politischer Blogs bei null und spricht mir mit diesem Satz voll aus dem Herzen:


Meldungen der Medien kommentieren, die ein oder andere Aktion/Rede der Bundesregierung kritisieren und meckern, meckern, meckern.

Auch das hier ist mehr als wahr und freisprechen kann ich mich davon nicht:

in Blogs liest man andauernd, warum der doof und der ideologisch verbohrt, der andere viel zu verschwörerisch und der nächste zu neoliberal ist.

Den womöglich wichtigsten Satz zur Debatte bringt aber Oliver von F!XMBR ein:

Dem eingepferchten Dunstkreis eines thematischen Blogs, insbesondere im Bereich Politik, möchte ich mich gar nicht hingeben. Das funktioniert bei technischen Themen, das funktioniert an vielerlei Stellen, aber nicht bei Politik. Denn Politik behandelt die Welt da draußen, ergo muß man sich auch mit eben dieser _Welt_ beschäftigen.

Das ist sehr wahr, wenn man den Output von Politik qualitativ bemessen will, und das sollte das hehrste Ziel jeglichen politischen Kommentars sein. Natürlich kann man sich mit mit "Politik um der Politik willen" beschäftigen, denn Politik beschäftigt sich in weiten Teilen auch mit sich selbst, das ist aber nur der vermutlich einfachste Ausweg aus der Misere.

Was die eigentliche Frage betrifft: auch da mache ich es mir sehr einfach, indem ich sage: Abwarten und weitermachen, Ausdauer beweisen. Was nicht ist, kann ja noch werden und was es dann sein wird, wird man sehen. Das macht es schließlich auch spannend.